Periphertemperatur

Die periphere Hauttemperatur spiegelt den Blutfluss durch die Gefäße unter der Haut und dient als Indikator für sympathische Aktivität im Körper. Wenn der Körper sympathisch aktiviert ist, verengen sich die peripheren Blutgefäße und Blut verlagert sich von den Händen und Füßen in die Armmuskeln, Beine und in den Kopf. Diese Verlagerung des Blutflusses kann über die Temperatur der Hände und Füße gemessen werden, die dabei gemessenen Werte werden als Periphertemperatur bezeichnet.

Zur Messung der Hauttemperatur verwendet man einen empfindlichen Temperaturfühler, der so ausgelegt ist, dass schon sehr kleine Temperaturänderungen erkannt werden. Die Temperatur wird in Grad Celsius oder Fahrenheit gemessen. Hinweis: Die Periphertemperatur ist nicht dasselbe wie die Körperkerntemperatur. Die Periphertemperatur variiert von 18°C - 36°C oder 65°F - 97°F. Je höher diese Temperatur, umso entspannter ist die Person. Es braucht etwas Zeit, bis die Temperaturänderungen stattfinden. Bei der Messung der Periphertemperatur sind mehrere Begleitfaktoren zu beachten, die die Temperaturmessung beeinflussen, wie der Überlagerungs- oder der Deckeneffekt.

Geräte für die Temperaturmessung

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