Elektrokardiographie (EKG) ist die elektro-physiologische Messung des Herzmuskel-Signals. Ein EKG eignet sich zur Messung der Herzfrequenz und der Regelmäßigkeit der Herzschläge (Herzfrequenzvariabilität oder HFV). Eine typische EKG Aufzeichnung des Herzzyklus (Herzschlag) besteht aus einer P-Welle, einem QRS-Komplex und einer T-Welle. Die R-Spitze zeigt die Kontraktionsphase (der Herzkammern bzw. Ventrikel) an. Der Abstand zwischen den R-Spitzen (das Intervall zwischen zwei Herzschlägen, engl. Interbeat interval (IBI) bestimmt die Herzfrequenz (HF). Das EKG kann gemessen werden, indem die Elektroden an das linke und rechte Handgelenk angelegt werden, bzw. durch vertikale Anbringung auf dem Brustkorb.

Bei jedem Herzschlag zieht sich das Herz zusammen und pumpt Blut durch die Arterien und Blutgefäße. Bei jeder Kontraktion werden geringe Mengen elektrischer Ladung erzeugt, die mit auf der Haut angebrachten Elektroden aufgezeichnet werden kann. Das resultierende EKG (ElektroKardioGramm) ist eine nicht-invasive Methode zur Messung der Herzfrequenz.

Die elektrische Wellenform des EKG zeigt die zahlreichen Schritte, die bei jedem Herzschlag ablaufen. Im Ruhezustand hat jede Muskelzelle eine negative Ladung. Das Absinken der negativen Ladung gegen Null wird als Depolarisierung bezeichnet, dabei wird in der Zelle ein Mechanismus ausgelöst, der sie dazu veranlasst, sich zusammenzuziehen.

Eine typische EKG Aufzeichnung des Herzzyklus (Herzschlag) besteht aus einer P-Welle, einer QRS-Gruppe und einer T-Welle. Die R-Spitze zeigt die Kontraktionsphase (der Herzkammern) an. Der Abstand zwischen den R-Spitzen (das Intervall zwischen zwei Herzschlägen, engl. Interbeat interval (IBI), definiert die Herzfrequenz (HF).

Geräte für die EKG-Messung

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